Schuldenselbsthilfe - keine Beratung

Schulden als Chance

o3 - Chance unseres Lebens

Wir haben bereits einen Termin mit der Schuldnerberatung vereinbart und im zweiten Teil haben wir festgestellt, dass es gar nicht so schlimm um uns steht, nun gehen wir noch einen Schritt weiter und behaupten, dass Schulden eine fabelhafte Chance sein können.

Manche Menschen werden durch Krankheiten aus ihrer Bahn geworfen und sind gezwungen ihr Leben komplett zu ändern und sie erzählen uns: "Im nachhinein bin ich dankbar".

Stehen wir am Rande des finanziellen Ruins, kann es nicht schaden neue Perspektiven abzuklopfen und alte Denkmuster zu überprüfen und ggf. über Bord zu werfen, denn wir sind, mit unserem bisherigen "System", in der Sackgasse gelandet. Und es macht wenig Sinn, den Rest des Lebens zu warten, bis aus der Sackgasse von selbst eine mehrspurige Autobahn wird.

Blicken wir kurz zurück: viele von uns gehen einer Tätigkeit nach, die wir nicht mögen, um Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen. Weswegen? Um Freunde, Bekannte, Nachbarn und/oder die Familie zu beeindrucken? Schön, dann verschulden wir uns auch für die anderen und wir sprechen hier nicht von Darlehen und dergleichen. Die größte Schuld, die wohl auf uns lastet ist die tägliche Arbeit.

Wir haben uns freiwillig entschieden unserer Pflicht nachzukommen und stehen permanent in der Schuld des Arbeitgebers. Manche von uns haben bereits Angst vor dem Kranksein, oder haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihren verdienten Jahresurlaub nehmen. Was nützt der vorgezogene Feierabend, wenn wir uns danach schuldig fühlen? Und denken Sie an das Gejammer unserer Vorgesetzten, wenn sie uns mit leidender Mine erklären, dass sie gestern 3 Stunden länger im Büro verbrachten als wir? Ja, geht's noch?

All das nehmen wir in erster Linie in Kauf um akzeptiert zu werden. Es geht erst in zweiter oder gar dritter Reihe um unsere Grundsicherung, auch wenn wir diese ständig in den Vordergrund rücken. Wir möchten vielleicht unsere Eltern nicht enttäuschen? Vor den Freunden und Bekannten wollen wir auch nicht "schäbig" dastehen und beteiligen uns eifrig am wettrüsten der unnötigen Dinge. Und zuletzt versuchen wir auch noch unsere eigene Familie mit Dingen und Erfolgen zu beeindrucken, anstatt ihnen vielleicht Liebe und Geborgenheit zu geben?

Das Wettrüsten ist nur nur auf die Dinge beschränkt (In der Werbung: " Mein Haus, mein Auto, mein..."), wir bestimmen unseren Wert über unsere Position auf der Arbeit. Ein Arbeitsloser kann noch so ein herzensguter Mensch sein, er ist in den Augen unserer Gesellschaft nichts wert, im Gegenteil, er kostet uns (unnötig) Geld. Der Manager, oder Popstar, hingegen, kann das charakterloseste Wesen sein, er wird von allen hofiert. Dahinter steckt eine sehr intelligente Werbekampgne, die wir täglich über die Medien - brav - konsumieren.

Der Arbeitslose, oder in unserem Fall der mittellose Schuldner, führt womöglich ein besseres Leben, als diejenigen, die sich ganz nach oben gerüstet haben. Aber er selbst sieht es nicht, da er permanent zu den Anderen hochschaut. Er sieht nicht sein Privileg "Zeit für sich zu haben". Werden Schauspieler oder Wirtschaftsbosse gefragt, was sie sich am Stärksten wünschen ist die Antwort sehr häufig: Zeit.

Wir sind genau an dem Punkt angelangt, den wir im 2. Teil dieser Serie beschrieben haben: wir sehnen uns immer nach dem Leben der Anderen. Wo aber bleibt unser ICH? Was ist mit unseren Wünschen und Träumen? Wollen wir auf ewig das Leben der anderen leben?

Auch wenn wir 100 Jahre alt werden betrachten wir das Leben als zu kurz. Fragt sich nur, wieso? Denn die meisten von uns führen sowieso ein unglückliches Leben, denn wenn immer wir Grund zur Zufriedenheit hätten, finden wir noch mehr Gründe, warum dies momentan nicht geht.

Wir haben Angst unsere Träume zu verwirklichen, doch stattdessen leben wir den Traum anderer, jedoch ebenfalls in Angst? Da müssen wir uns fragen, ob wir nicht generell Angst haben zu leben? Ist dem so, müsste der Tod ein Segen sein?

Unsere Angst steht morgens mit uns auf und begleitet uns munter durch den Tag. Und selbst in der Nacht haben wir keine Ruhe und es meldet sich eine Angst, die wir tagsüber in unseren Betrachtungen vergessen haben?

Stecken wir in solch einem Kreislauf von Angst-Leid-Sorgen können wir womöglich dankbar sein, für Lebensumstände, die uns aus dieser Bahn werfen. Unser Ruf ist -zurecht- ruiniert, da wir unseren Verpflichtungen nicht nachkamen. Möglicherweise war es jedoch unmöglich all diesen Verpflichtungen nachzukommen, da wir uns einfach in etwas verrannt haben? Und vielleicht wollen wir all die Dinge, die hinter diesen Verbindlichkeiten stecken, in den Tiefen unseres Herzens gar nicht?

Sind wir nicht nur dankbar für unsere Situation, sondern freuen uns auch noch arbeitslos zu werden? Endlich frei? Endlich Zeit für uns! Was wollten wir nicht alles machen "wenn, wir mal Zeit haben".

Unsere Grundbedürfnisse sind gering (wir gehen jetzt einfach mal von einem gesunden Menschen aus). Wir sind in Deutschland - allen Unkenrufen zum Trotz - sozial gut abgesichert, d.h. auch im Schlimmsten Fall haben wir ein Dach über dem Kopf und können uns (sogar sehr gut!) ernähren. Wieviele Länder gibt es auf der Welt, die das von sich behaupten können? Ist unser Ruf ruiniert und der Job verloren, ist uns lediglich die Möglichkeit genommen am Wettrüsten der Dinge und des Scheins weiter teilzunehmen.

Nun können wir in aller Ruhe unser neues Leben beginnen: wir widmen uns unserem Sein und vergessen den Schein. Hier sind wir zu anfangs allerdings überfordert, denn die Frage "Was will ich eigentlich" haben wir und schon sehr lange nicht mehr gestellt.

Wir haben jetzt Zeit zum nachdenken. Wobei unser Hirn in diesen Angelegenheiten kein zuverlässiger Ratgeber ist. Das Hirn strebt nach Sicherheit und will das, was es auch bei anderen sieht: "will auch ein neues Auto (hechel)". Fragen wir uns Herz hingegen, heißt es "ich habe Lust auf das, ich würde jenes gerne machen". All das macht aber für da Hirn keinen Sinn?!

Für gewisse Abläufe im täglichen Leben mag Hirn von Vorteil sein, aber was nützt es uns, wenn "es" nach einem neuen Auto strebt und danach, wenn wir uns das Auto mühsam erarbeitet haben, wenn es eigentlich zufrieden sein sollte, weil wir getan haben, was "es" wollte, hat es plötzlich Angst, dass keine Kratzer in den Lack kommen, oder es gestohlen wird und selbstverständlich darf es niemals gepfändet werden. Das wäre eine Katastrophe!

Mach das Sinn?

Widmen wir uns dem Herzen. Es will ganz schlicht und ergreifend Liebe und Geborgenheit, vielleicht noch Lust und Glück, oder es sehnt sich nach Akzeptanz. Von den Herzenswünschen kann lediglich die Akzeptanz erkauft werden. Doch steht diese Akzeptanz nicht auf traurigen Säulen?

Wenn wir etwas mit dem Herzen tun, verschafft es uns Glück und Freude. Solches Glück ist ansteckend. Menschen, die Freude ausstrahlen, benötigen keine Clubmitgliedschaften oder Designer-Kleidung um akzeptiert zu werden. Letzteres stimmt nicht ganz, gewisse Personengruppen werden unsere Freude und unser Glück nicht mit Achtung quittieren, aber diese Menschen sind im Grunde arm und bemitleidenswert, denn sie haben ihre Seele längst an die Werbewelt verpfändet.

Es liegt immer an uns, wie wir leben, was wir leben, ob wir uns dem Glück nähern, oder lieber Ängste durchleben. Wir können uns jeden Tag für einen neuen Weg entscheiden; die Entscheidung liegt immer bei uns. Wir müssen uns für unsere Ideen weder schämen, noch verstecken, aber wir sollten uns und unserem Herzen treu sein. Es ist keine Schande zu scheitern, aber es traurig tatenlos das Leben der Anderen zu leben.

Wir sind hoffnungslos verschuldet? Perfekt! Dann lasst uns mal mit dem neuen Leben beginnen, am Besten JETZT.

 

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