Schuldenselbsthilfe - keine Beratung

Schulden und Angst

Angst ist eine der stärksten Emotionen, die uns antreibt und -dies vergessen wir häufig, sie schützt uns, indem sie uns Gefahren aufzeigt. Insofern können wir dankbar sein, dass es die Angst gibt. Die Angst kann unser Leben retten und ohne die Angst wären wir vielleicht nicht überlebensfähig. Oder zumindest stark eingeschränkt.

Das phänomenale an der Angst, ist die Tatsache, dass sie bereits vor dem Eintritt der Gefahr tätig wird. Wir haben ein „mulmiges Gefühl“ und wenig später stellt sich heraus warum - die Angst war also berechtigt.

Selbstverständlich, oder Gott sei Dank, tauchen Ängste auf, wenn unsere Existenz bedroht ist. Der Hinweis, du musst was ändern, ist sehr hilfreich, denn es stellt die Ursache der Angst in den Vordergrund. Dies ist eine sehr nützliche Funktion. So müssen wir uns nicht um die Prioritäten kümmern; diese Arbeit nimmt uns die Psyche - oder was auch immer dafür verantwortlich ist - ab.

Nun kommt es drauf an, wie wir mit dieser Angst umgehen. Betrachten wir den Hinweis als Problem, oder als eine Aufgabe, die eben jetzt Priorität hat. Wie wir mit dem Hinweis umgehen, hängt mitunter davon ab, wie in unserem Elternhaus mit diesem Thema umgegangen wurde. Die Prägung kann jedoch auch durch andere Personen erfolgen, jene, die unsere Leitbilder waren, Bezugspersonen, etc.

Aber unser Handeln, oder Nichthandeln, haben Ursachen und wenn wir uns dies veranschaulichen, kann eine Last abfallen. Es handelt sich nicht um einen Defekt, wenn wir vor Angst gelähmt erstarren und handlungsunfähig werden. Wir gehen die Dinge an, wie wir es gelernt haben. Unseren Eltern Schuld zuzuweisen ist in der jetzigen Situation wenig hilfreich, wie es auch grundsätzlich keinen Sinn macht durch Schuldzuweisungen die Verantwortung von uns zu weisen.

Die Situation ist da und wenn wir sie nicht beseitigen, wird uns die Angst solange begleiten, bis wir letztendlich einsichtig sind und die Dinge angehen, die uns quälen.

In diesem Zusammenhang: Süchtige sind dafür bekannt, dass sie die Verantwortung gerne ablehnen, bzw. die „Schuld“ von sich weisen. Es scheint einfacher zu sein, die Aufgabe einem anderen Menschen zu übertragen. Ist dies nicht möglich, oder erweist sich als unwirksam (wenn die Großbank nicht einsehen will, dass sie die Schuldige ist).

Als letztes bleibt die Möglichkeit die Situation zu verdrängen, indem wir beispielsweise nach einem Suchtmittel greifen, um die Angst zu überwinden. Wir erreichen damit lediglich, dass wir ein neues, zusätzliches Problem schaffen, nämlich die Gefahr in eine weitere Abhängigkeit, sofern diese nicht bereits vorhanden ist.

Die Aufgabe werden wir so nicht bewältigen und die Angst wird uns weiter begleiten.

Unsere Situation kann noch größere unangenehme Kreise ziehen, wenn wir uns als Ergebnis von unseren sozialen Kontakten isolieren, weil wir befürchten, dass unser Status nicht mehr den Ansprüchen unserer Freunde genügt. Diese Befürchtungen können gerechtfertigt sein, wenn wir in einer Scheinwelt leben, unser Status quasi gepumpt ist.

Jede Spekulationsblase muss irgendwann platzen, gleich ob sie von Staaten, Banken oder Privatpersonen kreiert wurde. Der einfachste und jedem zugängliche Weg, ist die Wahrheit. Die Wahrheit ist die kürzeste Strecke zwischen dem Problem und seiner Lösung.

Wenn unsere Existenz bedroht ist, entwickeln wir eine natürliche und dadurch selbstverständliche Angst, doch interessanterweise haben die wenigsten Schuldner Angst davor, dass sie in absehbarer Zeit nichts mehr zu essen haben. Vielmehr ist die Angst vor dem Statusverlust das eigentliche Damoklesschwert.

Vor dem Szenario „was, wenn bekannt wird, dass“ fürchten wir uns am Stärksten. Wir haben größere Angst vor der Wahrheit als vor der drohenden Not und dies ist in der Tat eine gute Nachricht, denn wenn wir der Wahrheit ins Auge schauen und sie zulassen, wird sich die Angst in unserem Nacken lösen. Sie wird verschwinden und wir können uns den eigentlichen Themen widmen.

Betrachten wir nun ausschließlich die finanziellen Aspekte, wird die Angst schnell von uns weichen, denn zum einen leben wir in einem Sozialstaat, der uns vor der größten Not schützt, zudem gibt es die Möglichkeit der kostenlosen Schuldnerberatung, sowie die Möglichkeit der Privatinsolvenz.
Mit einem relativ geringen Aufwand haben wir die Möglichkeit binnen weniger Jahre schuldenfrei zu sein und allein diese Tatsache ist ein Grund zum Feiern.

Rein „technisch“ betrachtet, ist das Schuldenproblem somit weitaus weniger brisant, als wir uns selbst einzureden versuchen und die Angst wird der Zuversicht weichen, wenn wir uns entschlossen haben einen neuen Weg einzuschlagen.

Die Wahrheit ist ein großer Schritt für jeden einzelnen Menschen, aber relativ unbedeutend für den Rest der Menschheit.

 

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